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21. Oktober 2012, 10.00-17.00 Uhr 13. Tag des traditionellen Handwerks |
Zum 13. Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge beteiligt sich das Ausstellungszentrum Böttcherfabrik in Pobershau. Am Sonntag, dem 21. Oktober 2012 von 10 bis 17 Uhr können interessierte Gäste der Puppendoktorin
Myriam Richter über die Schulter schauen. Denn so mancher Teddy oder
die Lieblingspuppe ist vielleicht "in die Jahre gekommen" und bedarf
einer sorgfältigen Restauration oder Reparatur. Die Kinder können sich
auf eine Bastelstraße mit vielen Angeboten freuen. Außerdem führt die
Sammlerin und Mutter der Puppendoktorin Helga Uhlig durch ihr Puppenmuseum. Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Getränke sind vor Ort erhältlich. Die auf dem Areal befindliche Steingalerie,
wo es viele Minerale zu bestaunen und auch käuflich zu erwerben sind,
ist geöffnet . Im benachbartem Hauptgebäude können die
Dauerausstellungen "Max Christoph - Maler des Erzgebirges" sowie die historischen Maschinen der einstigen Werkzeugmaschinenbaufabrik "Ernst Wittig"
sind natürlich auch geöffnet. Über letztere informiert am Vormittag der
Enkel des einstigen Firmengründers Werner Wittig. Fleißige Klöpplerinnen und Handarbeitsbienen zeigen im Sonderaustellungsraum ihr Handwerk.
Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen 13. Tag des
Traditionellen Handwerks im Erzgebirge!
Die ehemalige Böttcherfabrik dient seit dem Jahr 2000 verschiedenen
Kunst- und Alltagsgegenständen als Ausstellungsgebäude. Sie wurde 1904
neben dem Stammhaus der Familie Böttcher aus dem Jahr 1874 errichtet.
Die Nachfolger der Fabrikantenfamilie produzierten bis nach 1990
verschiedene Holzartikel.
Seit der Umnutzung der Fabrikhallen beherbergt die Böttcherfabrik vier
ständige Ausstellungen, welche in engem Bezug zur Gemeinde Pobershau
stehen. Im ehemaligen Produktionsgebäude ist im Erdgeschoss die
historische Schlosserei Ernst Wittigs untergebracht. Deren Geräte sind
größtenteils noch funktionstüchtig. Die Maschinen sind
transmissionsbetrieben - laufen also über einen Riemenantrieb. Im
ersten Obergeschoss befinden sich die Gemälde und Grafiken von Max
Christoph - dem Maler des Erzgebirges. Die Ausstellung landwirtschaftlicher Geräte,
die so genannte 'Tenne' befindet sich in einem ehemaligen
Trockenschuppen der Fabrik im Ausstellungsareal. Im Obergeschoss ist
ein eigenständig betriebenes Puppenmuseum zu finden.
Auf dem Gelände der Böttcherfabrik können sich die Besucher an einem
funktionstüchtigen Tretgöpel ausprobieren oder die Steingalerie mit
verschiedenen Edelsteinen und Mineralien besichtigen.
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