Ausstellungen „Böttcherfabrik" - eines der lohnenswertesten Ausflugsziele im Mittleren Erzgebirge

Die „Böttcherfabrik“

Einst eine Holzwarenfabrik - wurde der Gebäudekomplex im Oberen Grund in den 1990er Jahren zu einem attraktiven Ausstellungshaus mit der Gemäldegalerie "Max Christoph", der originalgetreuen Werkzeugbau-Werkstatt "Wittig-Fabrik" und der Landwirtschaftsausstellung "Zur Tenne" mit historischem Gerät umgebaut.
Die Dauerausstellungen werden durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt.

Die Kulturreinrichtung "Ausstellungen Böttcherfabrik" gehört seit 01.01.2013 zur Großen Kreisstadt Marienberg.

Anschrift:
RS Dorfstr. 112,
09496 Marienberg OT Pobershau
Telefon: 0 37 35 / 66 01 62

Öffnungszeiten:
regulär:
Freitag - Sonntag 13.00 - 17.00 Uhr, an den Feiertagen geöffnet (auch montags)
Sonderöffnungszeiten:
in den  sächsische Herbstferien Di-So 13 - 17 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt: 3,00 € (Schüler, Auszubildende, Studenten)
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei.

Ermäßigungen für Gruppen ab 10 Personen (10 %) und Gästekarteninhaber

Sonderausstellungen können seperat besichtigt werden.
Der Preis hierfür liegt zwischen 1,50€ bis 2,50€ für den Erwachsenen.
Ermäßigte zahlen entsprechend weniger.

Aktuelles

SONDERAUSSTELLUNGEN  
Im Zeitraum 03.10. - 02.11.2014 sind folgende Sonderausstellungen auf dem Areal Böttcherfabrik zu sehen:

Vom Bergmann zum Spielzeugmacher-Schwibbogenmanufaktur Klaus Kolbe (24.08.2014 – 01.03.2015)
Eine Ausstellung des Kunstvereins Max Christoph und Gottfried Reichel e.V.  
-> bewegliche Schwibbögen mit vielen faszinierenden Details

Stadtwald und Eberesche (03.10. - 02.11.2014)
Eine Ausstellung des Fördervereins Natura Miriquidica e.V.
-> Wissensrally mit attraktiven Preisen

Märchen und Sagen (13.09.-02.11.2014)
Eine Ausstellung des Karnevalvereins Pobershau e.V.
-> Märchenerraten und Gruselgang
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DAUERAUSSTELLUNGEN
 
Gemäldegalerie "Max Christoph" Malerei und Graphik aus dem Erzgebirge

Die Ausstellung präsentiert Gemälde in Kreide, Öl und anderen Maltechniken das Lebenswerk des erzgebirgischen Künstlers Max Christoph. Am 22. Februar 1918 in Pockau geboren - lebte er seit seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Dörnthal. Die Sprache seiner Gemälde ist sachlich der Realität und damit dem hier und heute gewidmet.
Er hatte an dem, was er bildhaft gestaltet, inneren Anteil genommen, schilderte es liebevoll, doch ohne jede Verklärung. Max Christoph sagte selbst zu seinem umfangreichen Werk: "Ich liebe einfach das Motiv, an dem andere oft vorrübergehen. Mir sagt das schlichte Geschehen mehr als mancher komplizierter Vorgang." Darin fand er, wie seine Bilder belegen, Schönheiten, die zu recht unsere ganze Aufmerksamkeit verdienen.

Der Kunstverein Max Christoph und Gottfried Reichel e.V. gestaltet eine Internetseite zu beiden Künstlern.
Diese können Sie hier aufrufen, um weitere Informationen über den Volkskünstler Max Christoph zu erhalten.


 
Seit Februar 2010 ist die Gemäldegalerie in der Böttcherfabrik um eine Attraktion reicher.
Der Schwibbogen Weihnachtsmarkt am „Molchner Stolln" zu Pobershau - kann bestaunt werden.
Vorbilder dieser neuen Kreationen in Schwibbogenform aus der "Manufaktur Klaus Kolbe"  sind die Bergstädte Seiffen, Pobershau, Marienberg, Annaberg, Schneeberg und Freiberg. Diese Zeitzeugen des Bergbaus sollen die Tätigkeit der Bergleute dokumentieren.

Ganghäuer, Karrenknechte, Huntstößer und Haspelknechte bringen die Schwere der Arbeit untertage zum Ausdruck. Die weihnachtliche Version des Pobershauer Bogens zeigt die Gegenwart mit der wunderbaren Göpelpyramide des Ortes, einschließlich der Erzkübelförderung.

Das bunte, geschäftige Treiben der Menschen und der vorbeiziehenden Bergbrüderschaft von Pobershau beschließt den Bogen in seiner Gesamtheit.
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Gewidmet ist dieser Bogen dem Dörnthaler Heimatmaler Max Christoph und seiner Frau Dorle, denen Klaus Kolbe viel zu verdanken hat und die ihm den Weg zum Kunsthandwerker geebnet haben.

Wenn Sie den Schwibbogen in Bewegung sehen wollen dann klicken Sie doch bitte hier!
   
Historische Werkstatt „Wittig-Fabrik“

Hier schlagen die Herzen aller Technik- und Mechanikfans höher:
1927 durch Herrn Ernst Wittig in der Dorfstraße 47 gegründet , hat die Firma "Maschinen- und Werkzeugbau Wittig" in der Böttcherfabrik ein neues zu Hause gefunden. Auf die Besucher wartet ein einzigartiges geschlossenes Industrieensemble mit einem Maschinenpark, der bis auf das Jahr 1880 zurückgeht. Ein Horizontalbohrwerk von 1885 und eine transmissionsgetriebene Kurzhobelmaschine aus dem Jahr 1895 gehören zu den ältesten Modellen. 1925 nutzte man die Möglichkeit zur Modernisierung des Maschinenparks, indem von verschiedenen Firmen aus der Region angebotene Anbaugetriebe den Maschinen beigestellt wurden.
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Kleine landwirtschaftliche Ausstellung "Zur Tenne"

Altes landwirtschaftliches Gerät, aus dem Leben unserer Vorfahren nicht wegzudenken, wurde in dieser Ausstellung zusammengetragen und weckt bei manchem Erwachsenen Erinnerungen an frühere Zeiten bzw. zeigt unseren Kindern mit welchen Arbeitsmitteln ihre Großeltern umgegangen sind. Die Ausstellung ist frei zugänglich.









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  • Achtung!
  • Die Steingalerie ist seit Oktober 2014 nicht mehr geöffnet
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte unter: 037363/7304 direkt an Herrn Ehnert von den Natursteinwerken Zöblitz GmbH.




 
Puppendoktor Myriam Richter ist seit 01.10.2013 in Gelenau, Straße der Einheit 71, 09423 Gelenau
Tel.: 037297/855950, Handy 0174/2457488

Das Puppenmuseum ist seit Dezember 2013 nicht mehr geöffnet.


 
 
 
 
     
   
 
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